Optimierte Inhalte für Social Media-Seiten

Laut Wikipedia ist Social Media „ein Schlagwort mit dem Webdienste und Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen beschrieben werden“.
Das können klassische Angebote wie Internetforen sein, aber auch aktuelle Trends wie Weblogs oder Bookmarking-Services wie Mister Wong.
Gemeinsam ist all diesen Angeboten der Community-Charakter, bei dem die einzelnen Teilnehmer gegenseitig auf andere Angebote verweisen, also verlinken.

Social Media-Dienste haben im deutschsprachigen Raum vielleicht noch nicht die Durchdringung erreicht wie in den USA (mit Ausnahme vielleicht der Studenten-Community StudiVZ).
Dennoch sollten sich SEO bewusst machen, dass Inhalte, die in Social Media-Sites verlinkt werden, von Suchmaschinen derzeit tendenziell gut gerankt werden.
Und bei allen Algorithmen ist die Verlinkung zu einer Seite auch heute noch eines der wichtigsten Kriterien für das Ranking. Und Verlinkung untereinander ist wiederum das A & O von Social Media-Sites.

Neben der klassischen SEO sollte man als Optimierer also auch die SMO zunehmend im Auge behalten, die Social Media Optimization – die Optimierung für Social Media.
Nehmen Sie sich also ruhig die Zeit, für Ihr Angebot einen oder mehrere Artikel zu schreiben (oder schreiben zu lassen), die für Ihr Zielpublikum von Interesse sein könnten.
Auf dem englischsprachigen Blogging Bits sind hierzu Tipps zusammengestellt, worauf man bei SM-optimierten Inhalten achten sollte:

1.) Verwenden Sie einen kurzen, griffigen Seitentitel

Hier gelten die Regeln wie im herkömmlichen SEO: Griffige, relevante Schlüsselwörter

2.) Bieten Sie eine Kurzbeschreibung ihres Beitrags an

Das entspricht etwa dem Snippet einer Suchmaschine. Und es erlaubt Ihren Lesern, diese einfach bei einer Verlinkung rauszukopieren und nicht selbst schreiben zu müssen.

3.) Platzieren Sie Buttons zum Bookmarken und Bewerten

Scripts wie das Social Bookmarking Script ermöglichen es Ihnen (und Ihren Lesern), durch einen einfachen Klick Ihren Artikel bei den wichtigsten Seiten einzutragen.

4.) Überlegen Sie, welche Social Media Sie ansprechen

Die meisten Social Media-Sites konzentrieren sich auf ein Thema. Bieten Sie keine Fotos an, macht es z.B. keinen Sinn, auf flickr zu verlinken. Oder auf YouTube, wenn Sie keine Videos anbieten. Durch eine überlegte Verlinkung zu SM-Sites machen Sie Ihrem Zielpublikum bewusst, dass Sie wissen, wovon Sie schreiben.
Für Themen rund um SEO ist eine Verlinkung auf das deutschsprachige SEOigg fast schon eine Selbstverständlichkeit.

5.) Gestalten Sie Ihren Text so, dass er Interesse weckt

Durch die Fülle an Beiträgen müssen Sie davon ausgehen, dass Ihr Beitrag erst einmal nur überflogen wird. Setzen Sie also griffige Absatzüberschriften oder Unterpunkte ein, um dem Leser deutlich zu machen, warum er gerade diesen Beitrag vollständig lesen soll.

Mitglieder von Social Media-Sites leiden nicht unter einem Mangel an Beiträgen. Sie wollen also schnell auf den Punkt gebracht werden und wissen, warum sie gerade Ihrem Beitrag Aufmerksamkeit schenken sollen.
Soll Ihr Beitrag also gelesen – aber noch viel wichtiger bewertet und verlinkt! – werden, ist es entscheidend, dass es vor allem dem User so wenig Arbeit wie möglich macht, Ihren Inhalt zu lesen, zu bewerten und zu verlinken.

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